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Zugegeben, es ist nicht mehr ganz neu, und schon an manchen Stellen im Netz zu lesen gewesen. Wie auch immer:
Es funktioniert, darum hier nochmal das Vorgehen:
Eine 4GB Microdrive, die u.a. auch in Digitalkameras und PDAs mit CF Typ2-Slot betrieben werden kann, kostet
im Handel um die 450 Euro. Ein stolzer Preis... der nicht sein muß! Creative Labs verbauen in ihrem MP3-Player
muvo² exakt diese Fetsplatte... und das gesamte Gerät kostet beispielsweise bei Amazon.de gerade mal EUR 244,-.

Löst man am Gerät die vier hinteren Schrauben (zwei sind hinter der Akkuabdeckung), dann die Minischrauben
unter der inneren Abdeckung unter dem Vorderteil (über dem Displayfenster, eine ist unter einem Aufkleber
verborgen), dann ist man schnell an der Hitachi Microdrive angekommen. Löst man diese jetzt vorsichtig, dann
hat man ohne viel Aufwand eine Menge Geld gespart.

Noch besser aber: Da sich das Betriebssystem des muvo² auf der Festplatte befndet, startet der Player,
wenn man eine normale CF-Karte (die ja mittlerweile supergünstig sind) einlegt, nur mit einem Notprogramm...
die Firmware lässt sich aber über einen Installer einspielen, der nur die USB-Verbindung benötigt
und hier auf der Creative-Seite
heruntergeladen werden kann. Somit bekommt man mit wenig finanziellem Zusatzaufwand einen funktionierenden MP3-Player...
Ein
ausführlicher Bericht findet sich auch beim Telefontreff!
ACHTUNG: Durch das oben beschriebene Vorgehen verliert man die Garantie
des Geräts. Das Vorgehen nimmt der Anwender auf eigene Gefahr vor, Haftung übernimmt der Autor dieses
Artikels keinesfalls...!
Es gibt Berichte, daß Creative die Festplatten proprietär formatieren will,
so dass der Master Boot Record keine neue Formatierung in einem PC-lesbaren Format mehr zulässt. Wann dies
passiert, ist vollkommen offen. Quintessenz: man kann nicht zu 100% davon ausgehen, dass es klappt....!
Ergänzung vom 28.6.04: Creative Labs hat scheinbar auf die Welle der muvos, die nur für
den Ausbau der 4GB-Festplatte gekauft wurden, reagiert. Die ersten Geräte, bei denen die Platte fest mit der
Platine verbunden sind, sind laut Heise bereits
auf dem Markt.
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