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Pressemitteilung
Mit absoluter Spannung habe ich das Testsystem erwartet, und nachdem es endlich da war, passte es auch ganz
gut, daß eine lange Fahrt (in die Eifel, ca. 130 km) anstand.
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Nach Installation der Software (die jetzt MapExport statt DataExport) heißt, fallen einige dinge ins Auge:
Die Software ist deutlich schneller geworden, sowohl in der Auswahl der zu exportierenden Kartendaten als auch
in der Zeit, bis der Export beendet ist. Das Kartenmaterial umfasst jetzt neben Deutschland auch Österreich
und die Schweiz.
Nach dem Export des Kartenausschnitts, den ich für die Tour brauchte (Ruhrgebiet bis ein ganzes Stück
unter Köln) fallen gerade mal 36 MB an. Mit dem alten System habe ich für ein Stück, was nur bis
kurz unter Neuss ging, über 60MB benötigt. Danke an den Kompressionsalgorithmus!
 
Die Kartendarstellung ist nicht viel verändert worden, positiv fällt auf, daß eben die Points
of Interest (POI) in der Karte auftauchen (was auch bei P1 schon der Fall war).
Eine ganz wichtige Änderung bzw. Erweiterung allerdings ist die Einführung des Entfernungsbalkens. Nähert
man sich einer Stelle, an der man abbiegen muß, dann blendet sich automatisch ein Balken ein, der kürzer
wird, je näher man der entscheidenden Stelle kommt. Und so "ungenau" dies auf den ersten Blick scheint,
so intuitiv nutzt man es, und dem Gefühl nach ist es viel exakter als eine Entfernungsangabe in Metern.
 
Wer sich über die zur Konkurrenz relativ dünne Pfeildarstellung wundert: Im Gegensatz zu vielen anderen
Lösungen werden die Pfeile generiert und können so auch komplexe Verkehrssituationen detailliert und
genau abbilden.
Vorbildlich in jedem Fall das Routing an Autobahnkreuzen. Wo die Konkurrenz gnadenlos versagt und den Fahrer auf
die Kartendarstellung starren lässt, da ist bei mobile navigator ein ganz detailliertes Routing vorhanden.
Nach mittlerweile fast einem halben Jahr Dauerbetrieb läßt sich zusammenfassend folgendes sagen:
mobile navigator ist eines der besten Navigationssysteme für den Pocket PC. Besonders die Möglichkeit,
frei und nach verfügbarer Speicherkarte festzulegen, welcher Kartenausschnitt mit soll, ist genial. So paßt
auf eine 256MB-SD-Karte der komplette Mitteldeutsche Raum, also der Querschnitt durch Deutschland von Bremen bis
Frankfurt. Will man ganz Deutschland verfügbar haben, was bei einigen Konkurrenten ja gar nicht möglich
ist, dann liegt man bei knapp unter 500MB, will man D/A/CH mitnehmen, dann bei ca. 580MB.
Aber auch wer keine Speicherkarte hat, der kann sich eine lange Route im Hauptspeicher mitnehmen, indem nur
ein Korridor um die zu fahrende Strecke berechnet und übertragen wird. Dies allerdings halte ich persönlich
für eine nicht unbedingt empfehlenswerte Lösung, denn muß man auf Grund eines Staus oder einer
Sperrung ausweichen, dann steht man im Dunkeln.
Schmerrzlich vermisst man einzig die Genauigkeit der Hausnummern: Bei TeleAtlas-Karten sind bei vielen Straßen
keine Hausnummern gespeichert, und so wird man oft ganz unabhängig von der eingegebenen Hausnummer an den
Anfang der Straße geroutet, bei langen Straßen nicht wirklich schön.
Die Pressemitteilung
Nach dem Erfolg des P1-Systems geht Distefora im Wettstreit um das beste Navigationssystem
für PDAs in eine neue runde. Auf der CeBit wurde "mobile navigator", wie das System nun heißt,
offiziell vorgestellt. Die ersten Bilder und Demos waren vielversprechend, und das neue System wird Ende Mai auf
den Markt gebracht. Hier schonmal die Pressemitteilung und einige Screenshots:

Zur CeBIT erweitert die DISTEFORA Navigation die Anwendungsmöglichkeit für die Navigationslösung
"Mobile Navigator" für weitere Compaq- und Casio-Organizer. War die Applikation für Taschencomputer
zuvor an Windows CE-Geräte angepasst, können nun auch Besitzer eines PDAs mit dem Betriebssystem Pocket
PC 2002 ihren Organizer mittels Software und universell einsetzbarer Fahrzeughalterung in ein komfortables Navigationsgerät
verwandeln.
Darüber hinaus hat die Traditionsfirma weitere technische Innovationen eingebaut: so sieht "Mobile Navigator"
als einziges Navigationsprodukt auf dem Markt zur Zeit die Möglichkeit vor, die gewünschte Strecke vor
Fahrtantritt im Simulationsmodus abzufahren. Auch die Sprachausgabe wurde überarbeit und präzisiert.
Ein weiteres, nutzerfreundliches Feature kommt in der Pfeilansicht zum Tragen: bei Kreuzungssituationen werden
nicht zu befahrende Straßen wie etwa Einbahnstraßen rot gesperrt. Zusätzlich zu den Meterangaben
zeigt ein Abstands-Balken die Distanz bis zu nächsten Richtungsänderung an. Die Software erzeugt jetzt
auch für Organizern eine Nachtabblendung des Displays.
Aktualisiert wurden für die Version die zu Grunde liegenden Kartendaten der Firma TeleAtlas. Eine komplette
Abdeckung des Straßennetzes in Deutschland, Österreich und Schweiz ist damit gewährleistet. Folgerichtig
lotst der ""Mobile Navigator" in allen größeren Städten bis zur gewünschten
Hausnummer. Auf Wunsch lassen sich in den drei Ländern zudem circa 288.264 Sonderziele nach Kategorien sortiert
in der Karte anzeigen - ob Hotel, Sehenswürdigkeit oder Tankstelle.
In der Handhabung lehnt sich die Nachrüstlösung bei den Vorbildern im Automobil an. Standards wie die
farbige Karten- oder Pfeilansicht, Sprachausgabe und sekundenschnelle Neuberechnung beim Verlassen der Route bleiben
selbstverständlich.
Der "Mobile Navigator" für Organizer der Firmen Casio und Compaq umfasst Software, Fahrzeughalterung
sowie GPS-Empfänger und ist zum Preis von € 599,- im Fachhandel erhältlich.
Die Navigation mit dem PDA erfüllt alle Attribute eines vollwertigen Systems. Die Berechnung der Route erfolgt
bis auf die Ebene von Wohnstraßen; in größeren Städten sogar bis zum Hausnummernbereich.
Digitale Kartenausschnitte können auf dem internen Speicher vorgehalten werden, sie können ebenfalls
über zusätzliche Speichermedien, etwa über Compact FlashCards oder IBM Microdrive, zur Verfügung
gestellt werden. Je nach Speicherplatz können alle Länderdaten oder Ausschnitte - das Überlandnetz
mit Autobahnen, Bundesstraßen, Fernverkehrsstraßen oder einzelne Detailausschnitte - gespeichert werden.
Der Kartendownload erfolgt am PC. Der gewünschte Kartenausschnitt kann als Stadtfläche, Rechteck oder
Korridor entlang einer geplanten Route selektiert werden.
Die Endgeräte
Die mobile Navigations-Software läuft auf allen kompakten Personal Digital Assistent mit WindowsCE-Betriebssystem
oder PocketPC 2002. So harmoniert sie unter anderem mit dem Casio Cassiopeia
E-115 G, E-125 G und der 200er Reihe sowie dem iPAQ der 36er, 37er sowie der kompletten 38er Reihe von Compaq.
Personal Digital Assistant sind wesentlich leistungsfähiger als reine Organizer und vereinen viele optionale
Anwendungen wie Internetzugang oder Telefonmodul zu einem flexiblen Werkzeug für Beruf und Freizeit. Dank
"Mobile Navigator" wird der Taschencomputer zum vollwertigen ortskundigen Reisebegleiter, der seinen
Benutzer zuverlässig an den gewünschten Ort führt. Damit übertrifft ein Handheld das Leistungsspektrum
üblicher Bordinstallationen.
Die Funktionsweise
Die Funktionsweise von "Mobile Navigator" ist denkbar einfach: Am heimischen PC wird der gewünschte
Kartenausschnitt definiert und mittels des Transferprogramms auf den PDA überspielt - schon kann es losgehen!
Optional aufgerüstet mit einer 1 Gigabyte Mini-Festplatte speichert der Handheld die gesamte aktualisierte
Länderkarte. Die digitalen Daten 01.5 der Firma TeleAtlas liegen der aktuellen Version des "Mobile Navigator"
zugrunde und umfassen insgesamt in den drei Ländern nicht weniger als 1.505.016 Gesamtkilometer, 19.625 Ortspläne
und 107.103 Ortsmittelpunkte. Navigiert wird bis in den Hausnummernbereich. Ganze 288.264 Sonderziele wie Parkhäuser,
Geschäfte, Tankstellen oder Flughäfen stehen nach Rubriken sortiert als Zusatzinformation zur Verfügung.
Zur optimalen Navigation stellt "Mobile Navigator" seinem Benutzer verschiedene Menüs zur Verfügung,
die sich per Bildschirm-Berührung abrufen lassen: Neben dem Anzeigen der schnellsten und kürzesten Route
in detaillierter Pfeil- oder Kartendarstellung werden die nächste und übernächste Kursänderung
in Metern ausgewiesen. Das Display zeigt die Karte wahlweise in Fahrt- oder Nordausrichtung. Begleitet werden die
Routenhinweise von einer Sprachausgabe. Eine schnelle Neuberechnung beim Verlassen der idealen Route ist ebenso
selbstverständlich wie der stufenlos einstellbare Kartenmaßstab oder die Angabe der voraussichtlichen
Ankunft, Restfahrzeit und -strecke. Die Positionsgenauigkeit von liegt mit 15 Metern auf dem Niveau integrierter
Fahrzeug-Navigationssysteme. "Mobile Navigator" speichert zudem bis zu 20 individuell abgelegten Adressen
sowie die letzten zehn angesteuerten Ziele - auch das spart kostbare Zeit und Nerven.
Zum Lieferumfang gehört eine CD-ROM mit Navigationssoftware, Länderkarten und dem Daten-Transferprogramm,
die Fahrzeughalterung für die Taschencomputer von Casio oder Compaq, das Bordnetzteil und ein 12-Kanal-GPS-Empfänger
mit Verbindungskabel. Die unverbindliche Preisempfehlung des Paketes beträgt Euro 599,-.
Die Programmierung
Vom digitalen Kartenmaterial bis zur Erstellung der Navigations-Software bedarf es beträchtlicher Kenntnisse:
Zunächst werden die Rohdaten von den Spezialisten der DISTEFORA Navigation adaptiert, denn in der gelieferten
Form sind sie für die Navigation nicht ohne weiteres zu verwenden. Mittels eines Softwareprogramms der DISTEFORA
werden die Daten dann visualisiert. Eigenschaften wie Kreuzungen und Abzweige werden sichtbar, aber auch Routenmerkmale
wie Einbahnstraßen oder Haupt- und Nebenstrecken. Ob Einbahnstraßen wirklich nur eine Richtung zulassen
und Autobahnen nicht zu Feldwegen werden überprüft eine weitere Eigenentwicklung der DISTEFORA und stellt
so die hohe Qualität sicher. Zuletzt werden für die komfortable Zieleingabe Orte und Adressen regional
zugeordnet. Die gesamte Datenmenge von mehreren Gigabyte wird überdies so komprimiert, dass sie auf einer
CD-Rom Platz findet und einen schnellsten Datenzugriff gewährleistet.
DISTEFORA Navigation GmbH
DISTEFORA Navigation entwickelt moderne Navigationssysteme für den mobilen und automobilen Einsatz und ist
Innovationsführer im dynamischen Markt für Location-Services. Gegründet als Bereich "digitale
Kartographie" des Falk-Verlages und 1991 ausgegliedert, wurde der Vorläufer der DISTEFORA Navigation
als Navigon GmbH bekannt. Seit Dezember 2000 findet sich die Zugehörigkeit zur DISTEFORA Holding auch im Namen
der DISTEFORA Navigation wieder.
"MOBILE NAVIGATOR" ist das erste von vielen neuen Produkten, die System-Pionier DISTEFORA Navigation
in Zukunft anbieten wird. Servergestützte, DVD-gesteuerte oder smarte Navigation sind die Schwerpunkte für
die Spezialisten in den Entwicklungsabteilungen. DISTEFORA Navigation ist bereits heute in der Lage, mittels des
Hardware-unabhängigen Standards Blue-Tooth zu navigieren. Mit über zehnjähriger Erfahrung und Know-how
auf dem Gebiet mobiler Standortbestimmung empfiehlt sich DISTEFORA Navigation als kompetenter Systempartner für
Endverbraucher und Automobilproduzenten; mit dem Volkswagen-Konzern arbeitet das Unternehmen bereits eng zusammen.
Ein Vorabtest findet sich auf pocketnavigation.de
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