Produkt: Royaltek RBT1000 BlueGPS/RBT1000 Xtrack2
Kategorie: Navigation
Grund der
Auszeichnung:
Der "kleine Bruder" des Royaltek RBT3000, allerdings nur durch den fehlenden Datalogger eingeschränkt. Die etwas geringere Akkulaufzeit wird durch den günstigen Wechselakku wettgemacht. Qualitativ und im Empfang sind die beiden gleichwertig.
Preis: EUR 79,- Normalpreis bei TSGPS,
Sonderpreis EUR 69,- für die Xtrack2- Version

Um die Sonderpreise zu bekommen, muss bei der Bestellung auf der normalen
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Hersteller: Royaltek

Qualitativ ist es wenig strittig, dass das Royaltek blueGPS RBT-3000 eines der besten, wenn nicht gar das beste Bluetooth-GPS am Markt ist. Übereinstimmende Tests vieler grosser Seiten bestätigen dies. Viele der Konkurrenzprodukte haben dem RBT aber zwei Dinge voraus: Einen Wechselakku und eine deutlich geringere Größe. Nach einem knappen Jahr hat Royaltek jetzt mit dem RBT1000 eine Version des Bluetooth-GPS herausgebracht, die genau diese Anforderungen umsetzt. Im direkten Vergleichstest zwischen beiden Geräten kann das RBT1000 nun zeigen, ob es seinen Vorschusslorbeeren gerecht wird.

Schaut man sich die Bezeichnungen an, dann liegt die Vermutung nahe, es handle sich beim RBT1000 um eine Light-Version des RBT3000. Dies ist gottseidank nicht richtig. Nachdem das RBT1000 einmal Empfang bekommen hatte (was bei der Erstbenutzung wie bei jedem GPS entsprechend länger dauert) wurden beide Geräte parallel betrieben, also am selben Programm mit vergleichbaren PDAs auf den selben Strecken (da beide im selben Auto lagen... ;-))


Die Zeiten bis zur Bestimmung der Position, die Zeit bis zur Wiedererlangung des Empfangs nach einem Abriss im Tunnel waren bis auf Sekundenbruchteile identisch. Dies liegt daran, dass in beiden Geräten der selbe SirF2 LP-Chipsatz verwendet wird. In diesem Bereich, der ja zu den wichtigsten Anwendungsbereichen des GPS gehört, sind beide Geräte also identisch, und damit verbunden ebenfalls im Bereich der Genauigkeit der Positionsbestimmung. Auf beiden Systemen lief im Test der TomTom Navigator 3, und in vielen Testkilometern war keine Verschiebung der Position nur an einem Gerät zu beobachten (überhaupt nur dann, wenn die Strassenführung in der Realität anders als in der Karte war und die Software versuchte, die Position auf eine Strasse zu setzen).

Wenden wir uns also den Unterschieden zwischen beiden Geräten zu: Einer der viel gepriesenen Vorteile des RBT3000 gegenüber den Konkurrenten war der Datalogger, der die Möglichkeit der Aufzeichnung einer Strecke im GPS ohne angeschlossenen PDA, das Auslesen und die spätere Wiedergabe in einer Navigationssoftware brachte. Dieser ist im RBT1000 nicht mehr integriert. Dies liegt zum einen in der deutlich reduzierten Grösse des Geräts (70 x 41 mm) aber vor allem auch darin, dass diese Funktion nur von wenigen Benutzern tatsächlich echt in der Praxis genutzt wurde (siehe auch unten). Im Gegenzug ist der Preis des RBT1000 durchschnittlich 70 Euro geringer als der des grossen Bruders, und wer den Datalogger nicht nutzt, der wird das dankbar zur Kenntnis nehmen.

Beim RBT3000 war die Laufzeit mit 10-12 Stunden in der Praxis zwar am oberen Rand des Testfeldes, nachdem Fortuna und Rikaline ihren Geräten aber einen Wechselakku spendiert hatte, war diser Vorteil nur noch ein relativer. Royaltek hat dem entsprochen und auch dem RBT1000 einen Wechselakku mitgegeben. Und intelligenterweise ist auch dieser ein Standardakku, der nicht teuer als Spezialanfertigung bei Royaltek bestellt werden muss, sondern weit auf dem Markt verbreitet ist: Verwendet wird er unter anderen in der 61xx-er Serie von Nokia-Telefonen (und den entsprechenden kpmatiblen Geräten). In der Praxis schlägt sich dies vordergründig erst mal durch eine geringere Laufzeit von im Test kapp über 7 Stunden nieder, legt man sich aber einen Zusatzakku zu (der beispielsweise auf ebay um die 10 Euro gehandelt wird), dann ist in Verbindung mit dem geringen Preis dieser vermeintliche Nachteil kein wirklicher mehr.

Wie beim RBT3000 liegt dem RBT1000 eine CD mit Software für den PC und Windows bei.. Das darauf enthaltene Programm erlaubt es wie beim RBT3000, die Protokolle des GPS einzustellen (unter anderem das Einschalten des VTG-Signals für den Mobile Navigator).

Intelligent gelöst ist die ebenfalls über die Software regelbare Einstellung für den GPS-Modus. Dort kann entschieden werden, ob maximale Navigationsleistung (also häufige Lieferung des Positionssignals) oder maximale Akkulebensdauer (weniger Signale, damit Schonung des Akkus) gewählt werden soll. Bei der Einstellung "Intelligent Switch" wird anhand der Geschwindigkeit die Einstellung gewählt, die optimal für die Navigation ist (zu Fuss mit geringer Geschwindigkeit wenig Signale, im Auto und damit höherer Geschwindigkeit mehr Signale).


Welches der beiden Modelle sollte man also wählen?
Die Entscheidung ist recht einfach: Wem es nur um den reinen GPS-Betrieb geht, und wer dabei Wert auf Empfang und Stabilität wählt, der kommt am RBT1000 nicht vorbei.
Wer den Datalogger braucht (Standardanwendung sind die Motorradfahrer, die eine Strecke der Schönheit wegen fahren und später nachvollziehen wollen, wie sie gefahren sind) oder wer mit einem Akku lange Laufleistung benötigt, ohne den Akku zu wechseln, dessen erste Wahl wird das RBT3000 sein.


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