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Qualitativ ist es wenig strittig, dass das die Royaltek RBT1000 mit
und ohne Xtrack-Firmware mit die besten Bluetooth-Geräte auf dem Markt sind. Übereinstimmende Tests vieler
grosser Seiten bestätigen dies. Auf Basis derer Bauform ist jetzt das erste SiRFIII GPS von Roxaltek auf den
Markt gekommen, das RBT2001. Und nur kurzte Zeit später kommt nun mit dem RBT2010 ein vor allem vom Akku her
überarbeitetes zweites Gerät dieser Serie auf den Markt.
Im direkten Vergleichstest zwischen zum RBT1000XT kann das RBT2010 nun zeigen, ob es seinen Vorschusslorbeeren
gerecht wird.

Wie beim Vergleichstest des RBT1000 mit dem RBT3000 ist der Testaufbau der selbe: Nachdem das RBT2010 einmal
Empfang bekommen hatte (was bei der Erstbenutzung wie bei jedem GPS entsprechend länger dauert) wurden beide
Geräte parallel betrieben, also am selben Programm mit vergleichbaren PDAs auf den selben Strecken (da beide
im selben Auto lagen... ;-))
Die Unterschiede sind definitiv bemerkbar, auch wenn die Frage ist, wie stark sie sich in der Praxis auswirken.
Das RBT2010 mit seinem SiRFIII-Chipsatz ist deutlich schneller und konsistenter bei der Bestimmung der Position.
Sowohl nach Signalverlust als auch nach Aus- und wieder Einschalten war das RBT20101 nicht immer schneller, aber
so gut wie immer gleich schnell: Bei einem "normalen" GPS kann es im ungünstigsten Fall schon mal
Minuten dauern, bis die Position nach Einschalten bestimmt ist, beim selben GPS in einer anderen Satellitenkonstellation
dann gerade mal 50-60 Sekunden. Das RBT2010 hat es in 20 Testfällen konsistent in 45-50 Sekunden geschafft,
das RBT1000XT hatte parallel dazu den "Rekord" von 5 Minuten, allerdings lag es im Schnitt nur wenig
über dem RBT2010. Im direkten Vergleich zum RBT2001 findet sich kein wirklich messbarer Unterschied.

Überhaupt das Thema Stabilität: auch bei der Empfangsqualität ist das RBT2010
noch einen Tick besser: Der SiRF III-Chipsatz hat mit seinem "20 Channel all in View" zwar nicht mehr
Satelliten parallel im Empfang, aber er kann schnell auf eine größere Auswahl zugreifen und ist so signifikant
unempfindlicher gegen Empfangsbeeinträchtigungen. Das RBT1000XT war schon sehr stabil, wenn die Sicht auf
den Himmel durch Häuser oder Bäume eingeschränkt war, das RBT2010 hatte im Test an bekannt neuralgischen
Stellen keinen einzigen Empfangsabriss.

Wie bei der RBT1000-Familie hat das RBT2010 einen Wechselakku, der im Gegensatz zum RBT2001 und
dem RBT1000 deutlich dicker ist und mit 1700mAh endlich Laufzeiten ermöglicht, die keine wünsche mehr
offen lassen. 17 Stunden verspricht Royaltek, im Test reichte die erste Akkuladung tatsächlich bereits knappe
16 Stunden. Es versteht sich, dass der PDA dabei per Netzteil versorgt werden musste... denn dessen Akku macht
deutlich schneller schlapp. Der Preis des ganzen: Das RBT2010 wirkt ein wenig behäbiger, ist durch den dickeren
Akku ein Stück dicker als die Vorgänger.

Alles in allem ist das RBT2010 objektiv seinen Preis wert: Nicht nur am Design hat man gearbeitet,
auch das Innere ist deutlich aufgewertet: Stabilität und Geschwindigkeit sind von den bereits hervorragenden
Vorgängern nochmal verbessert. Und eines ist wider der Befürchtungen nicht der Fall: Im Gegensatz zu
den ersten Xtrack-Empfängern ist keinerlei Nachziehen der Position erkennbar, und das selbst bei hohen Geschwindigkeiten
nicht. Damit ist das RBT2010 zum Testzeitpunkt (Dezember 2005) mit Abstand das leistungsfähigste Bluetooth-GPS.
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