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Mobile Geräte wrden mehr und mehr Messaging-Maschinen. Nicht nur, dass man Mails, SMS und MMS lesen kann,
durch die integrierten Telefone der meisten Geräte kann man sie auch bequem beantworten. Nun ist die Texteingabe
auf einem Smartphone oder Pocket PC im Laufe der Jahre deutlich verbessert worden, vom Komfort einer echten Tastatur
ist man aber weit entfernt. Und auch wenn Reisetastaturen funktional sind, sie sind in den meisten Fällen
zu groß, um sie mal eben mitnehmen zu können. Dies liegt natürlich vor allem am Material: so "faltbar"
sie auch sein mögen, Plastik ist unflexibel und bedarf einer gewissen Grundgrösse. Nicht so das JustMobile
Roky Bluetooth-Keyboard: es ist fast komplett aus Stoff und kann so klein eingerollt werden und auf eine Taschenkompatible
Größe "gestutzt" werden.

Eine Tastatur aus Stoff? Unglaublich, aber wahr: im zusammengerollten Zustand ist sie nicht viel größer
als ein normales Handy, einzig der Batteriegriff, der die für die Bluetooth-Übertragung nötige Stromversorgung
sicherstellt, ist aus Plastik. Alles andere Tatsächlich aus Stoff und flexiblem Plastik, und damit wirklich
rollbar. (ta)
Der Nachteil dieser Lösung ist natürlich, dass die Tastatur keine feste Fläche bietet, um sie
auf den Knien nutzen zu können, wer aber schon mal mit einer der Falttastaturen gearbeitet hat, der wird dies
verschmerzen: Die Nutzung einer Reisetastatur bedarf immer einer stabilen Fläche, auf der der PDA und die
Tastatur selbst aufgestellt werden. Schreiben im Zug oder Bus gestaltet sich mit jeder Lösung zu einer fast
unlösbaren Aufgabe.
Hat man aber einen Tisch oder eine andere ebene Fläche, dann ist das Setup schnell aufgebaut: Tastatur ausrollen,
den PDA in den flexiblen Halter stellen, und schon kann die Texteingabe losgehen. Und schnell geht es dazu noch:
Natürlich muss man sich (wie bei jeder Tastatur, die nicht dem Standardlayout entspricht) erst einmal einen
Moment an das Tippgefühl und die Anordnung der Sonderzeichen gewöhnen, nach kurzer Zeit aber geht die
Tippgeschwindigkeit rapide nach oben und übertrifft jede "bordinterne" Eingabemöglichkeit bei
weitem. Ist die Mail oder der Text geschrieben, dann rollt man sie wieder zusammen, verstaut sie in der Jackentasche
und ist wieder mobil wie eh und je.
Ein wenig mehr Gewöhnung bedarf die Tatsache, dass das Layout zwar dem einer normalen Tastatur entspricht,
was die Buchstaben angeht, allerdings dem einer englischen: Z und Y sind vertauscht (QWERTY-Layout statt dem deutschen
QWERTZ-Layout). Und in der Folge sucht man natürlich auch die deutschen Umlaute vergeblich. Wir Deutschen
sind mit unserem länderspezifischen Layout eben leider ein Nischenland, und die Tatsache, dass auch Österreich
und die Schweiz daran festhalten, erhöht die Zahl der potentiellen Abnehmer nur unerheblich: Das englische
Layout ist nun weitaus internationaler.
Ob dies nun ein schwerwiegender Nachteil ist, muss jeder Anwender für sich selbst bestimmen, im schlimmsten
Fall können Umlaute auch über den PDA selbst hinzugefügt werden. Im Hinblick auf die Mobilität
aber kann dieser Tastatur keine andere das Wasser reichen!
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